Der Brettstapelbau ist eine noch junge jedoch technisch ausgereifte ökologische Bauweise. Sie beruht auf dem zusammenfügen (nageln oder dübeln) von Brettern zu tragfähigen massiven Wand- und Deckenelementen.

Elemente können in einer Breite von 2,50 m und in einer Länge von bis zu 18,50 m hergestellt werden. So entstehen schlanke Bauteile mit z. T. beachtlichen Spannweiten.

Bleiben die Elemente sichtbar ergeben sich optisch anspruchsvolle Holzoberflächen. Durch spezielle Fräsungen entstehen Akkustikprofile die z. B. in Schulen oder Sporthallen eingesetzt werden. Und das ohne zusätzlichen Kostenaufwand.

Bauphysikalische Anforderungen werden mitunter spielend erfüllt. So können z. B. sichtbare Brettstapeldecken als F 90 B Konstruktion ausgeführt werden. Anstriche oder ähnliches sind hierbei nicht notwendig.

Es ist grundsätzlich keinerlei chemischer Holzschutz erforderlich so dass im Zusammenhang mit der angenehmen Oberflächentemperatur von Holz ein sehr behagliches und gesundes Wohnklima herrscht.